Doch ein rauer Wintersturm ändert die Pläne: Der Kapitän lässt Plymouth anlaufen, um Schutz vor dem Unwetter zu suchen. Tatsächlich liegt der rettende englische Hafen schon in Sicht, als der Wind umschlägt und den Frachter mit Mann und Maus auf die Felsen wirft. Das Schiff sinkt, die Ladung ist verloren.
Erst 1973 machen Taucher zufällig das Wrack ausfindig. Und was diese Entdeckung noch erstaunlicher macht: Das eng zusammengerollte Leder, das nun geborgen wird, hat die fast 200 Jahre im Salzwasser nahezu schadlos überstanden. Als Herzog von Cornwall ist Prinz Charles der rechtmäßige Eigentümer des Fundes. Zur Finanzierung der Bergungskosten erlaubt er den Verkauf des exklusiven Leders an einige wenige, buchstäblich handverlesene Sattler und Täschner, vornehmlich in Cornwall. Und an weltweit gerade mal drei Schuhmacher, die diesen letzten Vorrat an echtem Juchten verarbeiten dürfen.